Gelenk- und Fußchirurgie Mittelhessen  
 
 
   
 
 
   
 
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
 
 

 

 
   
 
   
 
Der bewegliche Lastenträger - das Schultergelenk
 
 

Die Schulter zeichnet sich durch eine erstaunliche Beweglichkeit aus, insbesondere beim Schwimmen oder Tennisspielen. Aber auch in Alltagssituationen zeigt sie ihr enormes Leistungsvermögen: Bewegungen in nahezu alle Richtungen.


Aufbau

Die Schulter ist ein weitgehend muskelgeführtes Gelenk. Das heißt: Die Verbindung von Oberarm und Brustkorb wird durch Muskeln stabilisiert, die die hohe Beweglichkeit der Schulter gewährleisten. Diese Muskelführung ermöglicht, dass der Oberarmkopf bei jeder Bewegung mit seinem Zentrum in die Mitte der Gelenkpfanne weist. Das ist die unbedingte Voraussetzung für eine schmerzfreie und vollständige Beweglichkeit des Schultergelenkes.


Funktionsstörungen

Durch einseitige muskuläre Stärkung, durch Abschwächung von bestimmten Muskelgruppen oder mit zunehmender „Reife“ des Patienten können jedoch Dysbalancen entstehen, die zuerst funktionelle und später auch organische Störungen des Gelenkes hervorrufen. Das sind insbesondere Engpasserkrankungen, Kalkschulter und Schäden an der Rotatorenmanschette oder am Schultereckgelenk bzw. am äußeren Schlüsselbeingelenk, Schulterverrenkung sowie Arthrose des eigentlichen Schultergelenkes und des Schultereckgelenkes.