Gelenk- und Fußchirurgie Mittelhessen  
 
 
   
 
 
   
 
   
   
   
   
   
   
   
   
 
 
 

 

 
   
 
   
 
Die Kappenprothese nach McMinn
 
 

 

Die so genannte „Kappenprothese“ mit der Metall-Metall-Gleitpaarung ist derzeit die bessere Versorgungsform, um auch Jüngeren eine lang anhaltende Versorgung anzubieten. Die Begrenzung der Standzeit eines Kunstgelenkes ist abhängig vom Abrieb der Gelenkpartner. Die oben erwähnte Gleitpaarung hat einen erheblich geringeren Abrieb als die übliche Metall-Polyäthylen- oder Metall-Keramik-Kombination.

Aufgrund des großen Hüftkopfes wird das anatomische Drehzentrum wiederhergestellt.

Die Hüftpfanne hat eine Beschichtung, welche das Heranwachsen des Knochens möglich macht und so eine dauernde Stabilität gewährleistet.

Das verwendete Prothesenmodell wird seit 1990 hergestellt und ist allein vom Erstbeschreiber und Erfinder, Dr. Mc Minn aus Schottland, schon weit über 1000 Mal eingebaut worden.

Die Vorteile der Prothese liegen auf der Hand:

- Knochenschonder Eingriff – vom veränderten Hüftkopf und der Hüftpfanne werden nur die
- erkrankten Oberflächen entfernt und mit Kunstflächen aus hoch poliertem Metall ersetzt, so dass
- kaum Abrieb bei Belastung entsteht. Das garantiert eine lange Lebensdauer.

- Das physiologische Drehzentrum bleibt erhalten. Hierdurch entsteht ein Höchstmaß an
- Beweglichkeit im Hüftgelenk.

- Kurze Rehabilitationszeit mit Sofortbelastung.

- Versorgungsmöglichkeit auch für jüngere Patienten
Die ambulante Voruntersuchung erfolgt in unserer Praxis. In der Regel genügt ein Röntgenbild, in 2 Ebenen, des betroffenen Hüftgelenkes. Die allgemeine Voruntersuchung wird durch den Hausarzt durchgeführt. Bei allgemein gesunden Patienten reicht die Laboruntersuchung am Tag vor dem Eingriff im Krankenhaus. Der stationäre Aufenthalt liegt zwischen 5 und 10 Tagen. Danach ist eine ambulante oder stationäre Rehabilitation nicht immer erforderlich.